SPD Varel steht hinter Premium und Thyssen Belegschaft

Varel – der geplante Abbau von Industriearbeitsplätzen bei der Firma Premium-Aerotec und bei Thyssen Krupp macht den Vorstand der SPD in Varel tief betroffen. Um die Rendite des Unternehmens „scheinbar kurzfristig zu erhöhen“, ist es für die Sozialdemokraten „inakzeptabel“, hochwertige Arbeitsplätze abzubauen und Errungenschaften der Gewerkschaften in Frage zu stellen. Hochqualifizierte Mitarbeiter sind die Vorraussetzung für hochwertige Arbeit und keine Verfügungsmasse, die man beliebig zerteilt, zerkleinert und wieder kostengünstig neu zusammensetzt, das müsse laut Vorsitzendem Sascha Biebricher um jeden Preis verhindert werden. 

Es ist „inakzeptabel“, hochwertige Arbeitsplätze abzubauen!

SPD Varel

Die Gewerkschaft und die Betriebsräte leisten hier wertvolle Aufklärungsarbeit für Beschäftigte und die Vareler Bevölkerung. Es müsse verhindert werden, dass aufgrund von kurzfristiger Renditesteigerung langfristig hochwertige Arbeitsplätze und „Know-how“ abgebaut wird . Mit massiver politischer und finanzieller Unterstützung ist der Standort Varel bei der Gründung der PAG unterstützt worden. Durch die Schaffung des Aeroparks, sowie dem Technologie und Ausbildungszentrums sind Rahmenbedingungen geschaffen worden, die nachhaltig den Standort und die Arbeitsplätze sichern sollten. Dieses Konzept ist gemeinsam mit dem Unternehmen, der Politik, Betriebsräten und den Gewerkschaften umgesetzt worden. Jetzt kann ein Unternehmen ohne intensive Diskussionen über alternative Lösungen sich nicht einseitig zurückziehen um kurzfristige Renditeziele auf Kosten von der Belegschaft und Arbeitsplätzen umzusetzen. Darüber hinaus schade dies der gesamten Region.

 „Am Standort Varel genießen junge Menschen eine hochwertige Ausbildung“, das stärkt die gesamte Region, so Dominik Helms. Die Vareler Sozialdemokraten stehen aktuell in engem Dialog mit der Bundestagsabgeordneten Siemtje Möller, dem Landrat, Bürgermeister und Minister Olaf Lies (alle SPD), um Druck aufzubauen. „Wir können die Planungen nicht nachvollziehen und stehen fest an der Seite des Betriebsrates und des Standortes Varel“, so Sascha Biebricher abschließend.

„Wir können die Planungen nicht nachvollziehen und stehen fest an der Seite des Betriebsrates und des Standortes Varel“

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SPD Varel steht hinter Premium und Thyssen Belegschaft
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