Vor einigen Jahren noch war eine Schließung im Gespräch

Mittlerweile ist die Hafenschule ab August 2018 in den Jahrgängen 2 und 3 zweizügig, was heißt, dass zwei Klassen desselben Jahrgangs parallel beschult werden. Volle Kindergärten in der Umgebung und das neue Baugebiet in unmittelbarer Nähe sprechen dafür, dass die Grundschule in den kommenden Jahren eher noch weiter wachsen wird. Schulleiterin Regina Mattern-Karth schilderte den Sozialdemokraten in gut anderthalb Stunden, welche Projekte es anzugehen gelte. Bis ins Detail, wie problematische Abflüsse oder unbespielbare Rasenflächen erklärte die engagierte Schulleiterin eindrucksvoll, an welchen Stellen Verbesserungen notwendig sind. Sie berichtete dabei aber auch über die schwierige räumliche Situation, um die wieder steigende Schülerzahl angemessen zu beschulen. Die Mitglieder des Ortsvereins zeigten sich beeindruckt von den zahlreichen Angeboten „über den normalen Unterricht hinaus“. So werden an der Schule Plattdeutsch oder Arabisch angeboten. „Der Computerführerschein gehört zur Grundausbildung unserer Schüler“, so Mattern-Karth. Umso wichtiger sei es den Kommunalpolitikern um den Vorsitzenden, Sascha Biebricher, dass die Schule „beste Bedingungen für die tägliche Arbeit vorfindet“. Das historische Gebäude und der Neubau aus den Sechzigerjahren müssen technisch verbessert werden. Da waren sich Schulleitung und die Besucher einig. Beispielsweise muss die Lichttechnik aller Räume auf den neuesten technischen Stand gebracht werden. Die Schule spare durch aktives Handeln der Schüler und Lehrer jedes Jahr viel Geld ein. Zudem ist die kommunale SPD überzeugt, dass „bei einer Erhöhung der Schülerzahlen“ eine Erweiterung der Schule „notwendig“ sei. „In Varel möchten wir gute Bedingungen für die Beschäftigten der Grundschulen und für unsere Kinder. Das gilt für alle Bildungseinrichtungen unserer Stadt“. Aus diesem Grund wird die SPD Varel in den kommenden Monaten weitere Einrichtungen besuchen.

Vor einigen Jahren noch war eine Schließung im Gespräch